GesundheitPur - Newsletter 9 - März 2026
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GesundheitPur – Newsletter Nr. 9 - März 2026
Wer hängt schon gerne am Tropf, wenn nicht unbedingt nötig? Stell dir vor, du warst monatelang ans Bett ge- und mit Schläuchen verbunden, warst gar nicht in der Lage, mal aus dem Bett zu steigen. Wahrscheinlich wünscht du dir nichts sehnlicher, als dich nach Herzenslust bewegen und ein normales Leben führen zu können. Aber, na ja, man gewöhnt sich an alles. Auf eine Art ist das ein Glück, auf eine andere auch heimtückisch.
Stell dir vor, du hast dich an diesen halblebendigen Modus, ans Bett gefesselt, schon ganz gewöhnt und dich damit arrangiert. Aber eines Tages eröffnet sich dir eine neue Perspektive. Deine Blutwerte werden markant besser und der ganze Organismus kommt langsam wieder in Schwung. Wow! Jetzt aus dem Bett springen und das Leben geniessen! ... Vergiss es! Das ist das Ziel - und das befindet sich jetzt noch in weiter Ferne. Wenn du das Ziel wirklich erreichen willst, liegt nun ein ganzes Stück harte Arbeit und Mühsal mit einigen Momenten voller Verzweiflung, Frust, Wut und Traurigkeit vor dir.
So ist das Leben. Es beschenkt uns und es fordert manchmal alles von uns - wenn wir wirklich leben wollen. So ist das auch mit dem neuen Gesundheitswesen, das uns vorschwebt. Es schwebt uns nicht nur vor. Wir haben es kürzlich in seinen Grundzügen konkret formuliert, in einem offenen Brief, den wir dem Kanton Obwalden als Antwort auf die Anhörung zur neuen umfassenden Gesundheitsstrategie am 5. März gesandt haben. Die Vision, bestehend aus 3 Hauptaspekten mit jeweils 3 Unteraspekten, steht für sich leuchtend auf unserer Website.
Ja, es hat sich für uns eine neue Perspektive eröffnet! Etwas bisher nicht in Erwägung Gezogenes ist möglich und machbar. Was unsere Einbettung in das bestehende Gesundheitssystem betrifft, hängen wir derzeit kollektiv auf der Intensivstation am Tropf. Wir haben die Chance, wieder in die volle Vitalität und Lebendigkeit zu kommen. Real aber wird es nur, wenn wir uns beherzt für unsere Rehabilitation entschliessen und voll JA zur neuen Perspektive sagen, wenn wir auch bereit sind, dafür einiges an harter Arbeit und Mühsal in Kauf zu nehmen. So ist das Leben. Es beschenkt uns und es fordert manchmal alles von uns.
Das geht nicht, ohne die volle Verantwortung für unser Leben zu übernehmen.
Doch wie fangen wir an? Das kann individuell sehr unterschiedlich sein. Schau dir einmal die Vision genau an und schau, welcher Aspekt in dir die grösste Resonanz auslöst. Das ist deine Türe!
Wir von GesundheitPur bleiben auf alle Fälle dran, und wir werden in Zukunft verschiedene Zugänge und Türen eröffnen, für gemeinsame Schritte in das neue Gesundheitswesen. Es ist mega spannend, weil wir es im Grossen und Ganzen selbst noch nicht wissen. Aber wir lassen uns leiten, von einer KI höchster Güte: der kosmischen Intelligenz.
Etwas ganz Konkretes aber haben wir schon entdeckt: Das sind vielversprechende Alternativen zum bestehenden Krankenversicherungs-Einheitsbrei. Letztes Jahr haben wir PanaCeHa vorgestellt, ein erweitertes Hausarztmodell mit Budgetverantwortung, welches das Gefängnis der Pflicht-Grundversicherung schon mal deutlich erweitert. Am Mittwochabend, dem 29. April, stellen wir Artabana vor, eine schon seit vielen Jahren bestehende Form von Gesundheits-Solidargemeinschaften, die die Zukunft des neuen Gesundheitswesens bilden werden. Der Veranstaltungsort wird in Sarnen oder Sachseln sein, je nachdem, wie viele Menschen sich anmelden. Wir hoffen, dass es viele sein werden. Auch wenn du es dir momentan noch nicht vorstellen kannst: Komm und schnuppere frische Morgenluft! Wir bitten um möglichst rasche Anmeldung für eine gute Raumorganisation. Hier geht es zum Flyer.
Du kannst dich direkt hier, über das Kontaktformular, anmelden (diesmal bitte mit Angabe der Telefon-Nr.); im Nachrichtenfeld reicht das Stichwort "Artabana".